Basenkost

Basenkost

Unsere Ernährung und Lebensstil tragen maßgeblich zu unserem Wohlbefinden und Gesundheit bei. Ein auschlaggebender Weichensteller ist dabei das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen.

Der Säure-Basen-Haushalt ist ein physiologischer Regelkreis, der den pH-Wert des Blutes in einem relativ konstanten Bereich (7,4) hält. Ein zu hoher Säuregrad im Blut und in den Körperflüssigkeiten  stört die Auf- und Abbauvorgänge des Körpers, ebenso die Energiespeicherung und -gewinnung.

Für die Gesundheit ist es wichtig, dass in jedem Körperbereich der passende pH-Wert herrscht. Und diesen Zustand will unser Körper unter allen Umständen herstellen und halten.  Die drei wichtigsten ausgleichenden Mechanismen funktionieren so:

  • überschüssige Säure wird über die Nieren ausgeschieden
  • pH-Puffer im Blut sorgen dafür, dass bei plötzlichen Säureschwankungen der Körper intakt bleibt
  • durch das Ausatmen von Kohlendioxid wird der pH-Wert reguliert

Diese Puffer arbeiten aber nicht endlos und müssen immer wieder regeneriert werden. Kein Problem, wenn der Körper gesund ernährt wird und wenn er ausreichend Bewegung bekommt. Bei einer ständigen übermäßigen Zufuhr von Säuren jedoch – und wenn die Basenspeicher nicht wieder aufgefüllt werden – spricht man von einer Übersäuerung, die sich in verschiedensten Symptomatiken  zeigen kann:

  • Müdigkeit, Unruhezustände, depressive Verstimmungen
  • Infektanfälligkeit, Abwehrschwäche
  • Allergien, Ekzeme, Cellulite
  • Muskel- und Gelenkbeschwerden
  • Verdauungsprobleme, Gallen- und Nierensteine
  • Gelenkschmerzen, Arthrose
  • Osteoporose
  • Stoffwechselstörungen wie Diabetes Typ II

Nicht umsonst spricht der Volksmund bei Verstimmungen und schlechter Laune von "sauer sein".

Kein schöner Zustand!

Was macht uns sauer? Fehlernährung, zu wenig Bewegung, Umweltgifte, Stress, Zigaretten, Alkohol, Medikamente. Was tun? All diese Punkte kann man mehr oder weniger beeinflussen und zwar mit dem Basenfasten. Leider nehmen wir mit tierischem Eiweiß - also Fleisch, Milch, Wurstwaren etc –  sowie Zucker, Fette, Nudeln, Brot, Fertiggerichten, Alkohol….viel mehr Säure- als Basenbildner zu uns und deswegen fällt all das beim Basenfasten weg. Auch Vollkorn-Getreideprodukte, die zu einer ausgewogenen Ernährung gehören, werden sauer verstoffwechselt und kommen in dieser Zeit nicht auf den Tisch.

Beim Basenfasten nehmen Sie nur pflanzliche Lebensmittel zu sich, die basisch verstoffwechselt werden. Dadurch hat der Körper die Möglichkeit, Säuredepots abzubauen. Alkohol und Zigaretten sind tabu, das kann schon sehr schwer fallen. In diesem Fall hilft unsere Ärztin gern mit Akupunktur bei der Nikotinentwöhnung:)

Ein abwechslungsreiches Sportprogramm, entschlackende (weil stoffwechselanregend) Kneippanwendungen und Massagen, Wanderungen an der frischen Luft und ausreichend Ruhe für Geist und Körper ergänzen Ihren Basenfastenurlaub.

Also, trauen Sie sich: ein oder zwei Wochen nur Gemüse, Obst, Kartoffeln, Salate, Kräuter und Sprossen auf den Tisch! Wir nehmen noch Hirse in den Speiseplan auf, weil sie neutral und voller Mineralstoffe ist. Alles leckere Sachen, die nicht nur basenbildend, sondern auch voller lebenswichtiger Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe sind.

Sie werden LEBENSmittel danach mit anderen Augen sehen und sicherlich auch anders kochen.

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